Einst bin ich fröhlich herumgelaufen, da trat ich einen Hundehaufen!
Hab ihn nicht bemerkt, er lag da eben, nun hatt' ich ihn am rechten Schuh kleben.
Mitten auf dem Weg lag dieser Haufen und ich bin direkt rein gelaufen!
Schnell bin ich zur Wiese gegangen, um mit abstreifen anzufangen.
Doch wie ich so trat in das grüne Gras, spürte ich unter dem anderen Schuh etwas.
Da lag doch noch so ein Ekelding, welches nun am linken Schuh hing!
Voller Zorn ging ich nach Hause und stellte beide Schuhe unter die Brause.
Welch Sauerei!, schimpfte ich laut, meine guten Treter waren versaut!
Und der Gestank erst, echt ekelhaft, lauthals hab ich mir Luft gemacht.
Doch nicht den Hund fand ich gemein, der Mensch ist schuld, er ist das Schwein!
Der Hund folgte schließlich nur seinem Trieb, weil ihm nichts anderes übrig blieb.
Doch wegmachen den Haufen mit Tüte über der Hand, war das etwa zuviel verlangt?
Wer glaubt, sich einen Hund halten zu müssen, der muss auch ran wenn der hat geschissen!
Text: selbst gedichtet